Einleitung

Der Deutsche Golfverband weist einen deutlichen Mitgliederzuwachs in den letzten Jahren auf. Die Zahl der organisierten Spieler hat sich seit 1988 von 100.000 auf 300.000 verdreifacht.

Das liegt unter anderem darin begründet, dass das Golfspielen aufgrund einer zunehmenden Anzahl von Golfclubs und auch von freien Golfplätzen ohne Klubbindung deutlich preisgünstiger geworden ist. Insgesamt existieren in Deutschland derzeit ca. 550 Golfplätze.

Der Golfsport ist eine klassische "Lifetime-Sportart", ein Sport also, der bis ins hohe Alter betrieben werden kann. Mehr als die Hälfte aller Golfer befindet sich jenseits des 50. Lebensjahres. Viele Sportler aus anderen Sportarten, z. B. Tennis, steigen im mittleren Alter auf das Golfspielen um. 37 Prozent aller Spieler betreiben das Golfen seit weniger als fünf Jahren.

Ein wichtiger Vorzug des Golfspielens liegt darin, dass es gemeinsam mit der Familie, auch bei unterschiedlicher Leistungsstärke, betrieben werden kann. Somit entwickelt sich der Golfsport zunehmend zu einer Volkssportart. Hierdurch ergibt sich auch ein sportmedizinischer Informationsbedarf zu folgenden Aspekten:

bullet sportartspezifische Belastung und körperliche Beanspruchung durch Golfspielen
bullet gesundheitliche Vorteile des Golfspielens
bullet gesundheitliche Risiken
bullet spezielle medizinische Gesichtspunkte im Erkrankungsfall
bullet Ernährung und allgemeine gesundheitliche Aspekte.
 

1. Belastung und Beanspruchung

Der Golfschwung
Der Golfschwung besteht aus einem Rück- und Durchschwung. Er stellt eine fließend harmonische und kontrollierte Drehbewegung des Rumpfes dar bei gleichzeitiger Gewichtsverlagerung von einem Fuß auf den anderen. In Abhängigkeit von den Spielbedingungen und der "Golfschwungschule" kann die Drehbewegung vollständig (voller Schwung) oder unvollständig (halber oder viertel Schwung) sein. Einen Sonderfall stellt das Putten (Einlochen des Balls auf dem Grün) dar. Hierbei wird der vornübergeneigte Oberkörper ruhiggehalten. Die Puttbewegung erfolgt ausschließlich aus den Armen in Form einer ruhigen Pendelbewegung.

Schlagen und Gehen
Beim Golfwettspiel werden 18 Bahnen mit unterschiedlicher Länge (insgesamt ca. 7 km) gespielt. Die dabei zurückgelegte Wegstrecke beträgt je nach Spielniveau ca. 8500 m. Die Spieldauer beläuft sich auf über vier Stunden. In dieser Zeit werden bei mittlerer Spielstärke (Handicap 20 bis 30) ca. 100 Schläge sowie mindestens ebensoviele Probeschwünge absolviert. Beim Spiel in der Dreiergruppe (Dreier-Flight) ergibt sich eine reine Fortbewegungszeit von ca. 90 min (35 % der Gesamtspielzeit). 50 min (20 %) entfallen auf die Schlagvorbereitung und –durchführung, und ca. 115 min (45 %) werden in Ruhe während der Schläge der Spielpartner verbracht (3). Die Strecke zwischen den jeweiligen Abschlägen oder den Ballagen wird im Allgemeinen zu Fuß zurückgelegt. Die Golftasche wird dabei nur noch selten getragen, sondern mit speziellem Gefährt (Caddy mit oder ohne Elektroantrieb) gezogen. In seltenen Fällen kann zur Fortbewegung auch ein Fahrzeug (Buggy) benutzt werden.

Leistungsphysiologische Aspekte
Die Dauer des eigentlichen Golfschwunges beträgt ca. 2 Sekunden. Die Fortbewegung zwischen den Schlägen erfolgt in mittlerem bis zügigem Gehtempo. Auch nach längeren Gehstrecken, nach dem Abschlag bzw. beim Spiel bergauf bleibt der Blutlaktatspiegel unterhalb von 2,5 mmol/l. Die Energiebereitstellung erfolgt vorrangig aerob sowie teilweise anaerob-alaktazid.

Die Sauerstoffaufnahme steigt während eines Spiels im Durchschnitt um das Dreifache gegenüber Grundumsatzbedingungen an (von 0,3 auf 0,9 l/min), was einem mittleren Brutto-Kalorienverbrauch von ca. 4,0 kcal/min (0,05 kcal/kg/min) und einem Nettoumsatz von ca. 2,8 - 3,0 kcal/min (0,035 kcal/kg/min) entspricht (3, 5). Bei einer Gesamtspieldauer von ca. 4 Stunden ergibt sich hieraus ein Bruttoumsatz von knapp 1000 kcal (4200 kJ) und ein Nettoumsatz von 680 kcal (2860 kJ) für einen 80 kg schweren männlichen Golfer.

Der Trainingseffekt auf das kardio-pulmonale System ist gering, da im Mittel nur ca. 35 % der maximalen Sauerstoffaufnahme eingesetzt werden (3, 6). Die Spieler befinden sich maximal 15 min (verteilt über vier Stunden) in einem trainingswirksamen Bereich. Folglich besteht ein ausreichender Trainingsreiz nur im Einzelfall, wie beispielsweise bei Seniorenspielern mit weit unterdurchschnittlicher Leistungsfähigkeit oder bei täglichem Spiel (durch Addition der Belastungsspitzen). Die aerobe Ausdauer von Golfspielern ist jedoch im Allgemeinen gegenüber Untrainierten nicht erhöht, es sei denn, es wird ein ergänzendes Fitnesstraining durchgeführt, was besonders im Profi-Golfsport zunehmend der Fall ist.

Herz-Kreislauf-Beanspruchung
Herzfrequenz und Blutdruck steigen moderat an. Bei erfahrenen Spielern wurden durchschnittliche Herzfrequenzwerte um 100 Schläge/min gemessen; die individuellen Maximalwerte liegen zwischen 120 und 150 Schlägen/min (3, 6). Bei Anfängern und unter extremen Stressbedingungen im Wettkampf kann die Herzfrequenz geringfügig höher ansteigen. Es ist anzunehmen, dass es während des Durchschwungs im Treffmoment des Balles oder bei Fehlschlägen ("Hacken in den Boden") kurzfristig zu deutlichen Druckerhöhungen kommt. Allerdings sind invasive Messungen, die hierfür erforderlich wären, bisher nicht durchgeführt worden.

Beanspruchung des Stütz- und Bewegungssystems
Schlagweite und Präzision des Golfspiels werden in erster Linie durch Koordination und Flexibilität, weniger durch die Kraft bestimmt. Bei guter Technik ist die Beanspruchung des Stütz- und Bewegungssystems gering. Belastungslimittierend ist das häufige Üben stereotyper monotoner Bewegungsabläufe ohne entsprechendes Ausgleichstraining. So werden im Leistungsgolfsport täglich mindestens 200 "lange" Bälle und 200 "halbe" Bälle geschlagen und eine Stunde Putten geübt.

Einer besonderen Beanspruchung ist die untere Wirbelsäule ausgesetzt durch Rotation beim Rück- und Durchschwung und Hyperlordosierung am Ende des Durchschwungs mit ausgeprägtem Finish. Eine ungenügend entwickelte Rumpfmuskulatur, ein unkontrolliert schneller Schwung, wozu insbesondere Männer mit schnellkräftiger Muskulatur neigen, und eine unzureichend entwickelte Beweglichkeit wirken sich zusätzlich ungünstig aus.

Beim Putten wird die Rückenstreckmuskulatur statisch beansprucht. Sie neigt bei ungenügender Ausbildung zur Verkürzung und zum Hartspann, was häufig zu Beschwerden führt.

Durch Modifizierung des Golfschwungs (kürzerer Schwung, Vermeiden eines Finish mit deutlicher Hyperlordosierung der Wirbelsäule) und ein ergänzendes Fitnesstraining kann die Belastung des Stütz- und Bewegungssystems deutlich reduziert werden.
 

2. Gesundheitswert des Golfsports

Als gesundheitsfördernd betrachten viele Freizeitgolfer die erholsame und entspannende Wirkung des Golfspiels und die regelmäßige Bewegung in der Natur.

Regelmäßige Bewegung mit einem Kalorienverbrauch von ca. 2000 – 3000 kcal/Woche bzw. eine gute Ausdauerleistungsfähigkeit gelten als Schutzfaktoren für degenerative Herz-Kreislauf-Erkrankungen (1, 7).

Die maximale Sauerstoffaufnahme als Bruttokriterium der aeroben Leistungsfähigkeit unterscheidet sich bei Freizeitgolfspielern nicht wesentlich von jener Untrainierter. Allerdings führt ein Golfspiel über eine Dauer von 4 Stunden zu einem beachtlichen Energieverbrauch mit gesteigerter Fettverbrennung (3). Ungefähr ein Drittel des Geamtumsatzes wird beim Golf durch die Oxidation von Fetten bereitgestellt. Während einer 18-Loch-Runde entspricht dies einer Verbrennung von ca. 330 kcal Fett. Im Vergleich hierzu liegt der Fettumsatz während einer Stunde Tennis deutlich niedriger (ca. 80 kcal). Gesundheitlich positive metabolische Effekte (z.B. Veränderungen im Lipoproteinprofil) sind demzufolge möglich und konnten in vereinzelten Längsschnittstudien nachgewiesen werden (8).

Mit zunehmendem Alter kommt es zu einem Verlust an koordinativen Fähigkeiten und Abnahme der Flexibilität, was häufig Ursache von Stürzen und Verletzungen ist. Hier könnte das Golfspielen einen zusätzlichen präventiven Effekt haben.
 

3. Gesundheitliche Risiken

Kardiale Gefährdung
Einzelne epidemiologische Studien zeigen ein erhöhtes kardiales Risiko beim Golfspielen, doch handelt es sich dabei um Spieler im fortgeschrittenen Alter mit bestehender koronarer Herzkrankheit (9).

Eine mögliche Gefährdung ergibt sich durch die kurzfristig hohe Druckbelastung während des Treffmoments und im Einzelfall (je nach Persönlichkeitsstruktur des Spielers) durch den Stressfaktor unter Wettkampfbedingungen. Bei der Mehrzahl aller Freizeitgolfer bleibt jedoch die mittlere sympathische Aktivität auch unter Turnierbedingungen gering (3). Gegebenenfalls können ungünstige äußere Bedingungen, wie Hitze und starke Sonneneinstrahlung, eine Rolle spielen. Insgesamt kann die kardiale Gefährdung jedoch aufgrund des milden Beanspruchungsprofils und dem Ausbleiben extremer Belastungsspitzen als gering eingeschätzt werden.

Orthopädische Risiken
Verletzungen entstehen durch Unachtsamkeit beim Schwung (Schlägerverletzung) oder durch Ballverletzung (Platzwunden) bei Fehlschlägen sowie beim Schlag in den Boden. Akute Muskelverletzungen (Muskelzerrungen, Muskelrisse) und Verstauchungen betreffen vor allem die Rückenstreckmuskulatur, den Schultergürtel (bei "Luftschlägen") und die Arme (Ellenbogen, Handgelenke), wobei unzureichendes Aufwärmen hierbei ein wichtiger disponierender Faktor ist. Auch Distorsionen des Sprunggelenkes können auftreten.

Beschwerden infolge chronischer Überlastungen sind relativ häufig. Ca. 40 % der Freizeitgolfer leiden unter Beschwerden, die die Ausübung der Sportart mehr oder weniger beeinträchtigen. Männer sind häufiger betroffen als Frauen, Anfänger wiederum häufiger als fortgeschrittene Golfspieler. An der Spitze stehen Rückenprobleme, gefolgt von Handgelenk- und Ellenbogen- sowie Kniebeschwerden (2,10).

Die Rumpfdrehung beim Golfschwung, die anhaltende Vorneigung beim längeren Üben von kurzen Schlägen und die extreme Hyperlordosierung der Lendenwirbelsäule am Schwungende bei Distanzschlägen können auch bei jüngeren Sportlern zu Schmerzen im Rückenbereich führen. Von den Bandscheiben werden vor allem Torsion und Hyperextension schlecht toleriert – insbesondere bei unzureichender muskulärer Führung (eine Abgrenzung von Diskopathien und Tendomyopathien ist dabei schwierig bzw. kaum möglich). Im Bereich der Schulter finden sich entzündliche Veränderungen der langen Bizepssehne sowie Veränderungen im Bereich der Supraspinatussehne. Am Ellgenbogengelenk treten am ulnaren Epikondylus Insertionstendopathien auf (bei falscher Griff- und Schlagtechnik). Innenband und Innenmeniskus des Kniegelenkes sind in der Endphase des Golfschwunges einem erhöhten Valgus- und Außenrotationsstress ausgesetzt, was bei älteren Golfspielern zu einer Ligamentopathie und Meniskopathie führen kann (11).

Hauptbefunde sind also Tendomyopathien bzw. Insertionstendopathien, muskuläre Überforderungen, in seltenen Fällen auch Meniskopathien. Die Beschwerden klingen unter symptomatischer Behandlung und Belastungsreduktion im Allgemeinen bald wieder ab. Ursache von Überlastungsbeschwerden ist neben der zu häufigen monotonen Wiederholung von bestimmten Bewegungsabläufen ohne ausreichendes Ausgleichstraining vor allem eine fehlerhafte Technik.

Zur Prävention von Überlastungsbeschwerden ist folglich die Schwungkorrektur unter Anleitung eines erfahrenen Golfprofis dringend geboten. Eine kräftige Muskulatur stabilisiert die Wirbelsäule und die großen Gelenke. Sie ist Voraussetzung für eine physiologische Belastung von Gelenkknorpel und Bandscheibe. Zur Prävention von Fehlbelastungen aufgrund muskulärer Ermüdung ist also eine vorbereitende "Golfgymnastik" – analog zur Skigymnastik – mit kräftigenden Übungen für Schulter- und Rumpfmuskulatur dringend zu empfehlen (und sollte Teil jedes Golflehrganges sein).
 

4. Spezielle medizinische Probleme

Golf nach Herzinfarkt
Im Anschluß an eine erfolgreiche kardiale Rehabilitation, bei stabilem kardialen Befund und beschwerdefreier Leistungsfähigkeit von mehr als 1 Watt/kg Körpergewicht ist Golfspielen möglich. Auf Wettkämpfe sollte allerdings verzichtet werden. Aufgrund des geringen aeroben Trainingseffekts eignet sich Golfspielen nur bedingt zur kardialen Prävention und Rehabilitation. Ein ergänzendes dosiertes Ausdauertraining ist empfehlenswert.

Golf bei Bluthochdruck
Golfspiel stellt keine absolute Kontraindikation für einen suffizient behandelten Bluthochdruck dar. Allerdings sollte auch hier auf Wettkämpfe mit hoher psychischer Beanspruchung verzichtet werden, was besonders für Patienten mit linksventrikulärer Hypertrophie, Retinopathie oder deutlicher Belastungshypertonie gilt.

Golf bei Hüftendoprothesen
Golfspielen ist auch mit Hüftendoprothesen möglich, wenn die postoperative Rehabilitation abgeschlossen ist, das Gelenk wieder ausreichend beweglich ist und muskulär geführt sowie stabilisiert werden kann (unauffälliges Gangbild). Eine zementfreie Prothese muß stabil in den Knochen integriert sein. Wann mit dem Golfspiel begonnen werden kann, sollte mit dem behandelnden sportmedizinisch versierten Orthopäden abgesprochen werden. Beim Gehen auf Rasen sind keine besonderen Belastungen der Hüfte zu erwarten. Problematisch könnten beim Abschlag Drehmomente werden, die die Verankerung der Prothese belasten – insbesondere, wenn die Hüfte nicht ausreichend muskulär geführt und stabilisiert werden kann. Daher sollte die Drehbewegung beim Schwung verkürzt und eine ausgeprägte Rechts-Links-Bewegung mit starker Belastung des linken Hüftgelenks (bei Rechtshändern) vermieden werden.

Golf bei Bandscheibenprotrusion bzw. -prolaps
Bandscheibenprotrusion oder Bandscheibenprolaps bzw. Zustand nach Nucleotomie stellen keine generelle Kontraindikation dar. Asymptomatische Bandscheibenvorfälle, also solche ohne klinische Manifestation, sind als Zufallsbefund bei sog. "Bandscheibengesunden" in bis zu 25 % der Fälle objektiviert worden (4). In bis zu 6 % handelt es sich um sequestrierte Vorfälle. Zahlreiche Golfspieler haben also einen Vorfall, ohne davon zu wissen. Als Kontraindikation für das Golfspiel ist der akute Vorfall mit entsprechender Schmerz- und neurologischer Symptomatik anzusehen. Hier sollte erst nach Abklingen der Beschwerden und einem muskulären Aufbautraining mit dem Golf begonnen werden. Bei Rückenbeschwerden sollte die Drehbewegung allerdings verkürzt und eine Hyperlordosierung am Ende des Drehschwungs (Finish) vermieden werden. Wichtig ist ein vorbereitendes sowie begleitendes Rumpfmuskel- und Beweglichkeitstraining (Kräftigung der Rücken- und insbesondere Bauchmuskulatur bei guter Dehnfähigkeit der Rückenstrecker).
 

5. Allgemeine sportmedizinische Aspekte

Zur Vermeidung einer Dehydratation und Hypoglykämie sind während eines Golfspiels, vor allem bei Hitze, regelmäßiges Trinken und Zufuhr von leicht verdaulichen Kohlehydraten erforderlich. Hiermit sollte bereits in der ersten Hälfte der Golf-runde begonnen werden, bevor sich ein Durst- oder Hungergefühl einstellt.

Zu achten ist weiterhin auf einen zweckmäßigen Sonnenschutz (Kopfbedeckung) zur Vermeidung eines "Sonnenstichs" oder Hitzschlags.

Spieler mit allgemein reduzierter Leistungsfähigkeit sollten sich vorher über die Platzverhältnisse informieren, um Überlastungen zu vermeiden.

Allen Neueinsteigern jenseits des vierzigsten Lebensjahres wird eine sportmedizinische Gesundheitsuntersuchung empfohlen.
 

Zusammenfassung

Golfspielen ist eine von vielen betriebene Sportart, die aufgrund insgesamt nur moderater Beanspruchung bis ins hohe Alter betrieben werden kann. Gesundheitliche Vorteile sind nach derzeitigem Wissenstand möglich, jedoch bisher nicht eindeutig nachgewiesen. Voraussetzung für gesundes Golfspielen ist vor allem eine gute, den individuellen körperlichen Voraussetzungen angepasste Technik.

Ein ergänzendes allgemeines Fitnesstraining wird nicht nur zur Leistungsstabilisierung des Golfspielens beitragen, sondern den gesundheitlichen Nutzen verstärken. Beispiele hierfür sind die Organisation eines clubeigenen Lauftreffs oder sogar die Einrichtung einer Laufstrecke auf dem Gelände des Golfclubs.
 

Literatur

  1. BLAIR S. N., KOHL, H. W., PAFFENBARGER, R. S., CLARK, D. G., COOPER,

  2. K. H., GIBBONS, L. W.: Physical Fitness and All-Cause Mortality, JAMA, 262, 17 (1989), 2395 – 2437.
  3. BLATT M. E.: A survey of golf injuries in amateur golfers., Br. J. Sp. Med. 26 (1992),

  4. 63 – 65.
  5. FERRAUTI A., PREDEL G., WEBER K., ROST R.: Beanspruchungsprofil von Golf undTennis aus gesundheitssportlicher Sicht. Dtsch. Z. Sportmed. 48 (1997), 263-269.
  6. HIERHOLZER G. und LUDOLPH E.: Das ärztliche Gutachten in der privaten Unfallversicherung, Gutachterkolloquium 7, Springer-Verlag (1992).
  7. LAMPLEY J.H., LAMPLEY P.M., HOWLEY E.T.: Caloric cost of playing golf. Res. Quaterly, Exerc. Sport 48 (1977), 637-639.
  8. MURASE Y., KAMEI S., HOSHIKAWA T.: Heart rate and metabolic responses to participation in golf. J. Sports Med. Phys. Fitness 29 (1989), 269-272.
  9. PAFFENBARGER, R. S., WING, A. L., HYDE, R. T.: Physical Activity as an Index of Heart Attack Risk in College Alumni, Am. J. Epidem. Vol. 108, 3 (1978), 161 – 175.
  10. PALANK E.A., HARGREAVES E.H.: The benefits of walking the golf course. Physician Sportsmed. 18 (10) (1990) 77-80.
  11. RAGOSTA M., CRABTREE J., STURNER W.Q., THOMPSON P.D.: Death during recreational exercise in the State of Rhode Island. Med. Sci. Sports Exerc. 16 (1984), 339-342.
  12. ROSEMEYER B. und DINGERKUSS M.: Golf, GOTS-Manual Sporttraumatologie, Hrsg.: M. Engelhardt, B. Hintermann, B. Segasser (1997).
  13. WIRTH C. J.: Golf. In: Sport – Trauma und Belastung. Hrsg.: W. Pförringer, B. Rosemeyer,H.-W. Bär, perimed Verlag Erlangen (1985).

     


Aus der
Sektion Breiten-, Freizeit- und Alterssport der DGSP

(Teilnehmer: Frau Dr. Berbalk, Dr. Boldt, PD Dr. Hoffmann, Prof. Dr. Löllgen,
Frau Prof. Dr Siegfried, PD Dr. Urhausen, Prof. Dr. Völker, Dr. Zurstegge)

Erarbeitet von F. Boldt, Landesinstitut für Sportmedizin Berlin (Federführung)
A. Ferrauti, Deutsche Sporthochschule Köln
R. Wolff, Institut für Sportwissenschaft, Humboldt-Universität Berlin