Der Sportarzt rät: Sport hält jung und fit

Regelmäßiger Sport heißt

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Besser fühlen,

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Besser aussehen,

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Besser belastbar

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Bessere Fitness

1. Vor dem Sport Gesundheitsprüfung

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Besonders Anfänger und Wiedereinsteiger über 35 Jahre

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Bei Vorerkrankungen oder Beschwerden

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Bei Risikofaktoren: Rauchen, Bluthochdruck, erhöhten Blutfettwerten, Diabetes,
Bewegungsmangel, Übergewicht

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Wenn ja, dann: Erst zum Arzt, dann zum Sport

2. Sportbeginn mit Augenmaß

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Trainingsintensität

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langsam beginnen und die Belastung steigern (Intensität, Häufigkeit und Dauer)

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möglichst unter Anleitung (Verein, Lauftreff, Fitneßstudio)

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Informationen beim Landessportbund oder Sportärztebund

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Sport möglichst 3 - 4 mal in der Woche für 20 - 40 Minuten  

3. Überbelastung beim Sport vermeiden

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Nach dem Sport darf eine "angenehme" Erschöpfung vorliegen

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Laufen ohne (starkes) Schnaufen

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Sport soll Spaß, keine Qualen bereiten

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evtl. Trainingspuls vom Sportarzt geben lassen

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Besser "länger oder locker" als "kurz und heftig"

4. Nach Belastung ausreichende Erholung

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Nach einer sportlichen Belastung auf ausreichende Erholung (Regeneration, Schlaf) achten

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Nach intensivem Training "lockere" Trainingseinheiten einplanen

5. Sportpause bei Erkältung und Krankheit

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Bei "Husten, Schnupfen, Heiserkeit", Fieber oder Gliederschmerzen, Grippe oder
sonstigen akuten Erkrankungen: Sportpause, anschließend allmählicher Beginn

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Im Zweifelsfall: Fragen Sie den Sportarzt

6. Verletzungen vorbeugen und ausheilen

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Aufwärmen und Dehnen nicht vergessen

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Verletzungen brauchen Zeit zum Ausheilen

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Schmerzen sind Warnzeichen des Körpers (Keine Spritzen zum fit machen)

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Im Zweifelsfall den Sportarzt fragen

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Zum Ausgleich vorübergehend andere Sportart betreiben

7. Sport an Klima und Umgebung anpassen

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Kleider machen Sportler: Kleidung soll angemessen, funktionell,
nicht unbedingt modisch sein.

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Luftaustausch beachten, an Witterung anpassen

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Kälte: warme Kleidung, windabweisend, durchlässig für Feuchtigkeit (Schweiß)
nach außen

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Hitze: Training reduzieren, Flüssigkeitszufuhr beachten

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Höhe (verminderte Belastbarkeit beachten, angepaßte Kleidung und Trinkverhalten)

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Luftbelastung (Schadstoffe, Ozon): Training reduzieren, Sport am Morgen oder Abend

8. Auf richtige Ernährung und Flüssigkeitszufuhr achten

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Kost kohlenhydrat- und ballaststoffreich, fettarm ("südländische Kost"),
Kalorien dem Körpergewicht anpassen (bei Übergewicht weniger Kalorien)

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Flüssigkeitsverlust nach dem Sport durch mineralhaltiges Wasser ausgleichen,
bei Hitze mehr trinken

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Merke: Bier ist kein Sportgetränk!

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Aber: Ein Glas Alkohol (Wein, Bier) darf gelegentlich sein!

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Fragen Sie Ihren Sportarzt

9. Sport an Alter und Medikamente anpassen

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Sport im Alter ist sinnvoll und notwendig

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Sport im Alter soll vielseitig sein (Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit, Koordination),

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Auch im Alter: Fitneß ist gefragt

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Medikamente sowie deren Einnahmezeitpunkt und Dosis dem Sport anpassen

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Fragen Sie Ihren Sportarzt

10. Sport soll Spaß machen

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Auch die "Seele" lacht beim Sport

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Gelegentlich die Sportart wechseln:

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Abwechslung im Sport ist wichtig

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Mehr Spaß bei Sport in der Gruppe oder im Verein

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Bewegung, Spiel und Sport sind Vergnügen

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Sport auch im Alltag:

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Treppen steigen statt Aufzug,

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Zu Fuß zum Briefkasten,

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Schnelles Gehen (Walking) ist Sport!

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Wird gewohnter Sport anstrengend, an Erkrankung denken

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Regelmäßige, auch sportärztliche, Vorsorgeuntersuchung
hilft Schäden zu vermeiden

 

Erarbeitet von der

Sektion Breiten-, Freizeit- und Alterssport der DGSP

Teilnehmer:

Frau Dr. Berbalk, Dr. Boldt, PD Dr. Hoffmann, Prof. Dr. Löllgen, Frau Dr. Lott, PD Dr. Luck, PD DRr. Urhausen, Prof. Dr. Völker

 

Federführend:

H. Löllgen

Klinikum Remscheid GmbH,

Akademisches Lehrkrankenhaus der

Ruhr-Universität Bochum

 

Stand: Juli 2003